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Das Herz ist der fleißigste und unermüdlichste Muskel des Körpers. Schon lange vor unserer Geburt  schlägt  es  und  hört  erst  damit  auf,  wenn  wir  unseren  physischen  Körper  verlassen, dann hat  es  bei  einem  durchschnittlichen  Lebensalter  über  2  Milliarden  x  geschlagen.  In vielen Fällen tut es dies klaglos bis zum Schluß, aber in sehr vielen Fällen treten Störungen auf und das Herz verlangt nach Aufmerksamkeit und Zuwendung.
 
Wie können sich solche Störungen ankündigen ? Die meisten Patienten klagen über Schmerz, Druck-,  Enge-  oder  Schweregefühl  oder  Ziehen  in  der  Herzgegend,  starkes  Herzklopfen, Herzstolpern,  unregelmäßigen  Herzschlag  und  Atemnot.  Und  diese  Symptome,  die  für  den Patienten sehr unangenehm und beunruhigend sind, können 1. organischer Natur sein dadurch, dass  sich  das Herz   z.B. durch  Verkalkung der Gefäße verändert hat, durch Bluthochdruck oder Herzmuskelschwäche bzw. Altersschwäche etc.,  oder aber 2. funktioneller Natur,  d.h. durch  psychischen  Einfluß  wie  Ängste,  Trauer  (Volksmund:  „Mir  bricht  das  Herz.“), Enttäuschung etc. Es gibt eine Fülle verschiedenartiger Beschwerden, die von einem kranken
Herzen  in  den  Körper  hineinprojiziert  werden,  aber  genauso  viele  Ursachen  außerhalb  des
Herzens, die auf das Herz einwirken, und diese werden meistens übersehen.